Wie übt eigentlich Barbara Barth?
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10 Tips to practice
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Tipp #6 – Die Sprich-Laut-mit-Dir-selbst-Regel

Unser Gehirn verarbeitet Informationen anders, wenn wir sie laut aussprechen. Darüberhinaus zwingt es uns auch die Anweisungen an uns selbst zu verlangsamen.

Als kleinen Bonus: Versuch mal mit dir selbst in einer freundlichen und unterstützenden Art zu sprechen – wie du es mit dein Patenkindern machen würdest. Du wirst erstaunt sein.

Tipp #7 – Die Kritiker*in & die Musiker*in

Denk immer daran: Während des Übens sind wir zwei Personen. Die Musiker*in, die gerade spielt und die Kritiker*in. Ihr Job ist es zu analysieren, Dinge anzupassen damit schließlich Verbesserung einsetzen kann. Sie sollte nur dann sprechen, wenn wir unser Instrument gerade nicht in den Händen halten. Wenn wir spielen, hat sie Sendepause.

Tipp #8 – Kunst, die physisch hergestellt wurde, ist respektiert

Ein Maler “leidet” während des Schaffens genauso wie wir Musiker. Er macht Schritte vorwärts und rückwärts. Am Ende steht bei ihm allerdings ein physisches Gemälde – etwas zum Anfassen und Zeigen.

Daher: Nutze ein schönes Übe-Tagebuch. Arbeite dafür, daraus Kunst zu machen. Es ist der physische Beweis deiner Erfolge und Leistung, wenn du das nächste Mal an dir zweifelst.

Tipp #9 – Das Wochen- & Monats-Video

Mache ein kleines, One-Take-Video einmal pro Woche während du etwas spielst. Mache das Gleiche einmal im Monat – nur etwas länger. Falls du mal an deiner langfristigen Verbesserung zweifeln solltest, schau dir einfach deine Videos an.

Tipp #10 – S.A.S

Wenn du übst, denke daran das “Synthese – Analyse – Synthese” Prozedere einzuhalten.

Spiele etwas. Zerlege die Passage in kleine Einzelteile und perfektioniere zunächst diese. Dann füge wieder alles zusammen. So löst du fast jedes (musikalisches) Problem.

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